Arbeitsinhalte

Respekt ist nicht teilbar

Die Kommunikation innerhalb unserer Gemeinde ist oft emotional und respektlos. Das betrifft beinahe alle Bereiche: die Führungsgremien, die Kommissionen, die Verwaltung, den Umgang der einzelnen Fraktionen miteinander und gelegentlich auch die Kommunikation nach außen.

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Einheitsgemeinde

Der Begriff Einheitsgemeinde wird von der derzeitigen IKG-Führung in erster Linie im Zusammenhang mit den Beziehungen zur liberalen Gemeinde Or Chadasch verwendet. Für uns bedeutet Einheitsgemeinde viel mehr, nämlich alle Gruppen – religiös, ethnisch, politisch – die unserer Gemeinde angehören oder nahestehen.

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Strukturen

Die IKG wird mit Strukturen verwaltet, die im wesentlichen aus den 70er Jahren stammen und die doch sehr ausführlichen Statuten werden in der Realität nicht in allen Bereichen genügend eingehalten.

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Transparenz

Heute ist den wenigsten Gemeindemitgliedern klar, wie es um die Finanzen der IKG steht. Wir sind alle vollkommen von den spärlichen und unvollständigen Informationen der jeweils aktuellen IKG-Führung abhängig

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Die wirtschaftliche Zukunft der IKG

In den vergangenen guten Wirtschaftsjahren konnte die IKG-Führung viele Subventionen und Spenden aus privaten und öffentlichen Quellen akquirieren und verteilen. Nun werden die öffentlichen Subventionen immer knapper.

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Bildung

Die IKG subventioniert die verschiedenen Schulen mit Beträgen zwischen € 665.000 (ZPC) und € 1.200 (Talmud Tora Sinai). Offizielle Stipendien gibt es nur für die SchülerInnen der Zwi Peres Chajes Schule („denn das ist ja unsere Schule“, Zitat eines Mitglieds von Atid).

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Jugend

Die Vertretung der Anliegen und Agenden der Jugend war bisher auf eine/n Kultusvorsteher/in in der Person des/r Vorsitzenden der Jugendkommission beschränkt, die auch das Budget (€ 113.00 €) verwaltet. Die Organisationen haben keine Möglichkeit, selbst gehört zu werden.

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Maimonides-Zentrum

Derzeit hat das Maimonides Zentrum einen sehr großen Beirat, der nicht besonders effizient arbeiten kann. Deshalb versuchen einzelne Beiratsmitglieder, Anliegen direkt mit Angestellten zu erledigen. Das stiftet Unruhe und steht im Gegensatz zu jeglichen Prinzipien der ordentlichen Geschäftsführung. Der Gesellschaftsvertrag ist stark veraltet und bietet dem Eigentümer keine Möglichkeit, über das Budget hinaus, das Management zur Einhaltung von Vorgaben des Beirats anzuhalten geschweige denn Konsequenzen zu erwirken.

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Jüdische Identität in Europa. Heute.

Jüdische Identität war über Jahrhunderte durch die gemeinsame Religion einerseits und die Gesetze der jeweiligen Machthaber andererseits definiert. Heute Jude sein lässt sich allerdings ebenso wenig über die gemeinsame Religion definieren wie bei den intellektuellen und assimilierten Juden vor 1938.

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Antisemitismus

Als jüdische ÖsterreicherInnen haben wir die Aufgabe, uns dem Thema zu stellen und alles, was uns möglich ist, konsequent und nachhaltig dazu beizutragen, dass Vorurteile verschwinden. Das wird leider Zeit brauchen, aber wenn wir nicht heute beginnen, wird es vermutlich morgen nicht besser werden.

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Israel

Die Öffentlichkeit differenziert kaum zwischen Israelischen StaatsbürgerInnen und Jüdinnen und Juden. Diese Begriffsvermischung macht es schwer, Positionen zu jüdischen Fragestellungen und zu Israel zu trennen und sachlich darüber zu kommunizieren.

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Kultur

Es gibt derzeit kein strategisches Kulturkonzept. Die Kulturkommission ist seit langem kein Expertengremium sondern vor allem politisch besetzt. Es bedarf eines komplett neuen Kuturkonzepts, das alle Facetten unserer verschiedenen jüdischen Kulturen nach innen und außen sichtbar macht.

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Öffentlichkeitsarbeit

Da Information als Holschuld der Gemeindemitglieder gesehen wird, wissen viele Mitglieder nicht, wie die Gemeinde tatsächlich funktioniert und verwaltet wird. Es gibt zum Beispiel auf der IKG-Homepage keine Informationen über Aufgaben und personelle Zusammensetzung der Kommissionen.

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Vernetzung

Derzeit gibt es keine auf die Zukunft ausgerichtete Vernetzung der IKG, weder intern noch extern, etwa im Bereich des internationalen Austauschs unter Jugendorganisationen oder mit anderen jüdischen Gemeinden.

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Sicherheit

Sicherheit ist leider immer noch ein wichtiges Thema für unsere Gemeinde. Die Abteilung arbeitet nicht nur zu den Feiertagen, wo Sie sie immer sehen können. Das ganze Jahr über werden alle wichtigen Gebäude der IKG rund um die Uhr gesichert.

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Kaschrut

Ein Problemkreis, der alle jüdischen Familien, die koscher leben, und alle Institutionen der IKG betrifft, ist die Versorgung mit koscheren Lebensmitteln zu gerechtfertigten und fairen Preisen. Derzeit sind die Kosten für Kaschrut unserer Meinung nach in einigen Bereichen stark überhöht. Das führt dazu, dass vor allem kinderreiche Familien mit niedrigem Einkommen wiederum finanzielle Unterstützung von der IKG benötigen.

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Friedhöfe

Wir haben in österreichischen Städten und Gemeinden 69 jüdische Friedhöfe, die dringend einer Sanierung und kontinuierlicher Pflege bedürfen. Trotz Hilfe von Staat und Ländern müssen jährlich 750.000 Euro von der IKG kommen. Es sollen also insgesamt über die nächsten 20 Jahre 40 Millionen Euro in die Erhaltung unserer Friedhöfe fließen.

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Restitution

1999 richtete die IKG die „Anlaufstelle“ für jüdische NS-Verfolgte ein mit dem Ziel, Überlebende in Entschädigungsfragen kostenlos zu beraten und zu unterstützen. 2009 wurde diese Aufgabe der Abteilung für Restitutionsangelegenheiten übertragen, sie beschäftigt sich hauptsächlich mit Kunstrestitution, vereinzelt auch mit der Rückstellung von Immobilien.

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