Sicherheit

Sicherheit ist leider immer noch ein wichtiges Thema für unsere Gemeinde. Die Abteilung arbeitet nicht nur zu den Feiertagen, wo Sie sie immer sehen können. Das ganze Jahr über werden alle wichtigen Gebäude der IKG rund um die Uhr gesichert. Das ist sehr kostspielig: nicht nur weil Sicherheits-Mitarbeiter zum Teil im Ausland rekrutiert werden, die Sprache lernen und nach Österreich übersiedeln müssen, sondern auch deshalb, weil es in einigen Bereichen keine kontrollierten Kostenbudgets gibt.

Der Begriff „Sicherheit“ muss in Zukunft wesentlich weiter als bisher gefasst werden. Es geht nicht ausschließlich um Sicherheit gegen Terroranschläge, sondern auch um Sicherheit unter anderem hinsichtlich gesicherter Fluchtwege, funktionierendem Brandschutz in der Praxis und Vermeidung von Panik.

Es besteht daher Reformbedarf:

  • Der Kultusvorstand muss eine mehrheitlich mit beruflich qualifizierten und erfahrenen Sicherheitsexperten besetzte Sicherheitsreform-Kommission ernennen. Diese Kommission hat die Aufgabe eine Risiko-Analyse und Gefährdungseinschätzung für sämtliche Wiener Standorte durchführen und genaue und eindeutige Grundlagen für ein aktualisiertes „Sicherheitskonzept neu“ definieren.
  • Die Mitarbeiter sollen mit einem finanziellen Bonus-System motiviert werden, nach Ablauf ihrer Zweijahresverträge noch weitere Jahre in Wien zu bleiben. Das kann durch jährliche Gehaltssteigerungen erreicht werden und gleichzeitig die Kosten pro Mann dramatisch senken, weil dadurch die Akquisitions- und Ausbildungskosten für weniger Personen einerseits und in größeren Abständen andererseits anfallen.
  • Für die persönlichen Ausrüstungen, Wohnungseinrichtungen, und andere Kosten der Sicherheits-Mitarbeiter sind dringend standardisierte Spezifikationen mit klaren, sparsamen Budgets zu erstellen und deren Einhaltung laufend zu kontrollieren.