Maimonides Zentrum

Das Maimonides Zentrum ist eine sehr wichtige Institution im Sozialbereich der IKG, der insgesamt sehr gut ausgebaut ist und funktioniert.

Derzeit hat das Maimonides Zentrum einen sehr großen Beirat, der nicht besonders effizient arbeiten kann. Deshalb versuchen einzelne Beiratsmitglieder, Anliegen direkt mit Angestellten zu erledigen. Das stiftet Unruhe und steht im Gegensatz zu jeglichen Prinzipien der ordentlichen Geschäftsführung.

Der Gesellschaftsvertrag ist stark veraltet und bietet dem Eigentümer keine Möglichkeit, über das Budget hinaus, das Management zur Einhaltung von Vorgaben des Beirats anzuhalten geschweige denn Konsequenzen zu erwirken.

Was das tägliche Leben der HeimbewohnerInnen anlangt ist es derzeit so, dass die Menschen selbstverständlich nach den ortsüblichen und gesetzlichen Vorgaben gepflegt werden. Alles was darüber hinausgeht wird zu Zeit mit Geldern aus privaten Zuwendungen finanziert, da im Budget – das in enger Zusammenarbeit mit der Finanzabteilung der IKG erstellt wird – dafür keine Mittel vorgesehen werden.

  • Finalisierung des neuen Gesellschaftsvertrags, der seit mehreren Monaten vorliegt und dem Beirat mehr Möglichkeiten zur positiven Einflussnahme geben soll.
  • Aufnahme einer/s qualifizierten Pflege-Expert/in in den Beirat zum Zweck der dringend notwendigen externen Qualitätssicherung in diesem Bereich
  • Es gibt immer wieder Beschwerden der Heimbewohnerinnen über die Art und Weise, in der mit ihnen umgegangen wird. Da derzeit keine verbindlichen Vorgaben über die Haltung, mit der die BewohnerInnen des Maimonides Zentrums betreut werden müssen vorhanden sind, hängt es von jeder/m Einzelnen ab, in welchem Ton und mit wieviel Zuwendung er/sie ihre Arbeit leisten.
  • Die MitarbeiterInnen des Maimonides-Zentrums müssen daher dringend mit Hilfe einer externen Beratung ein gemeinsames verbindliches Leitbild erarbeiten und sich an die selbst erstellten Vorgaben halten.
  • Überprüfung der budgetären Prioritäts-Setzung in Hinblick auf die seit langem unberücksichtigt gebliebenen Wünsche der ärztlichen Leitung, so z.B. die Anstellung eines weiteren, dringend benötigten Physiotherapeuten.
  • Wirkliches und ernst gemeintes Augenmerk auch auf das seelische und menschliche Wohlergehen der HeimbewohnerInnen von seiten aller MitarbeiterInnen, über die Pflege der jüdischen Religion hinaus.
  • Einführung von professionell moderierten Angehörigen-Gruppen alle drei Monate, um deren Probleme und Anliegen aufzunehmen.